Klima- und Umweltschutz aus einer Hand – IFAT präsentiert innovative Technologiekonzepte mit Biogas und Biomethan

Klima- und Umweltschutz aus einer Hand

IFAT präsentiert innovative Technologiekonzepte mit Biogas und Biomethan

Berlin,14.05.2018. Ab heute können sich Fachbesucher aus aller Welt auf der Leitmesse IFAT in München über innovative Technologien zur Erzeugung von Biogas und Biomethan aus Abwässern und Abfällen informieren. „Die Verwertung von Rest- und Abfallstoffen mit den praxiserprobten Verfahren unserer Biogasspezialisten ermöglicht eine sinnvolle Nutzung von Abfällen und Reststoffen und gleichzeitig die Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort“, stellt Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., fest. „Das ist Klima- und Umweltschutz aus einer Hand.“

Auf der IFAT präsentierten die Unternehmen eindrücklich, dass für die Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele von Paris die dezentrale Energieversorgung mit Biogas und Biomethan ein unverzichtbarer Baustein sein kann. „Unsere mittelständisch geprägte Branche hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen getätigt und sich so als Weltmarktführer im Bereich der Bioenergieerzeugung etabliert“, betont Hochi. Diese positive Entwicklung sei jedoch massiv gefährdet.

„Leider fehlt uns weiterhin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Bioenergie in Deutschland, damit uns die innovativen Umwelttechnologien und wertvollen Erfahrungen mit Biogas und Biomethan für den Klimaschutz nicht verloren gehen“, kritisiert Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., die unzureichenden Rahmenbedingungen im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor. 11 Mrd. Nm3 Biomethan pro Jahr könnten regional in Deutschland bis 2030 erzeugt werden, mit Treibhausgaseinsparungen von mehr als 27 Millionen Tonnen CO2-equi. pro Jahr in den relevanten Verbrauchssektoren. „Für Investitionen in eine klimafreundliche Zukunft benötigt unsere Branche jedoch unverzüglich investitionsfördernde, verlässliche politische Rahmenbedingungen in Deutschland und einen konsequenten Abbau der bestehenden regulatorischen Marktbarrieren. Der politische Stillstand muss jetzt ein Ende haben.“

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
karin.retzlaff@biogasrat.de
Tel.: +49 30 206 218 100

 

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