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Weltklimakonferenz muss Klimaschutz in allen Sektoren denken

Biogasrat+ e. V.: Deutschland muss Vorreiter beim Klimaschutz werden

Berlin, 6.11.2017„Deutschland muss eine Vorbildfunktion bei der konkreten Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele einnehmen“, fordert Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., anlässlich der heute in Bonn beginnenden UN-Klimakonferenz COP23. „Wir sind im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit Technologieführer und haben gezeigt, dass Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Wirtschaftswachstum erfolgreich Hand in Hand gehen können“, so Hochi. Diesen Weg müsse Deutschland nun engagiert weitergehen, eine Rolle rückwärts in der Klimaschutzpolitik würde nicht nur dem Ansehen Deutschlands schaden, sondern auch die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes gefährden.

Angesichts der Tatsache, dass Deutschland im Jahr 2020 seine Klimaziele nicht erreichen wird, appelliert der Biogasrat+ e. V. daran, alle vorhandenen technologischen und klimafreundlichen Optionen in der Energieversorgung zu nutzen, um CO2-Emissionen zu reduzieren. „Im Rahmen der UN-Klimakonferenz darf es keine Denkverbote geben. Es müssen die bereits vorhandenen Lösungsansätze und deren heutige Nutzungsmöglichkeiten in allen Sektoren und gleichzeitig innovative Entwicklungen der Zukunft technologieoffen diskutiert werden“, erklärt Hochi. Nur so sei ein echter klimapolitischer Erfolg zu erzielen. Der Verband verweist in diesem Zusammenhang auch auf die noch ungenutzten Potenziale grüner Gase, wie Biomethan, für den Klimaschutz. „Ein technologieoffener Einsatz von Biomethan in allen Sektoren - Strom, Wärme und Verkehr - spart sofort erheblich CO2-Emissionen ein; im Verkehrssektor allein sind Treibhausgaseinsparungen bis zu 90 % im Vergleich zu benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen möglich.“ Nun seien die politischen Entscheidungsträger gefordert, die Weichen für eine wirksame CO2-Reduktion weltweit zu stellen.

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
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